Coaching für Frauen in führung
Viele Frauen in Führungspositionen sind leistungsstark, organisiert –
und permanent erschöpft.
Zwischen Verantwortung, Erwartungen und Selbstanspruch bleibt oft genau das auf der Strecke, was am dringendsten gebraucht wird: Selbstfürsorge. Dieser Artikel zeigt, warum das kein Ego-Trip ist, sondern Führungsqualität.
Die doppelte Last: Leistung und emotionale Verantwortung
Warum viele Frauen
im Funktionsmodus verharren
„Ich funktioniere einfach.“ Diesen Satz höre ich oft in Coachings. Er klingt nach Stärke – ist aber ein Warnsignal. Denn wer nur noch funktioniert, ist weit entfernt von echter Wirksamkeit. Entscheidungen werden aus dem Autopilot heraus getroffen, Kreativität versiegt, die eigene Präsenz verblasst.
Viele Frauen merken erst im Rückblick, wie sehr sie sich selbst vernachlässigt haben. Der Preis? Emotionale Erschöpfung, Schlafprobleme, Unzufriedenheit – bis hin zum Rückzug oder zur inneren Kündigung.
Selbstfürsorge als Führungsqualität
Selbstfürsorge bedeutet nicht Wellness und Rosenquarz, sondern Verantwortung: für die eigene Energie, Klarheit und Wirksamkeit. Wer als Führungskraft ständig über die eigenen Grenzen geht, sendet genau das an sein Umfeld: „Überlastung ist normal.“
Wer hingegen bewusst Pausen setzt, Prioritäten klärt und gut mit sich selbst umgeht, zeigt: Gesunde Führung beginnt bei mir.
Das macht Selbstfürsorge zu einer Kernkompetenz moderner Führung. Sie schafft die Grundlage, um Entscheidungen klar zu treffen, empathisch zu bleiben und souverän mit Druck umzugehen.
Kleine Schritte,
große Wirkung
Viele Frauen glauben, Selbstfürsorge sei ein Projekt, das Zeit erfordert, die sie nicht haben. Doch es geht weniger um große Umbrüche, sondern um kleine, konsequente Schritte:
Mikro-Pausen: 5 Minuten bewusstes Atmen oder ein kurzer Spaziergang zwischen Terminen.
Grenzen setzen: Ein bewusstes Nein zu Überlastung – und ein Ja zur eigenen Kraft.
Reflexion: Einmal am Tag innehalten und fragen: „Was hat mir heute Energie gegeben, was hat sie mir genommen?“
Rituale: Feste Momente der Ruhe (z. B. Morgenroutine ohne Handy, ein Abschlussritual am Abend).
Diese scheinbar kleinen Gesten sind Hebel für Resilienz – und zeigen dir selbst (und anderen): Du nimmst dich ernst.
Coaching für Frauen in Führung: Der geschützte Raum
In Coachings höre ich immer wieder: „Ich hätte nie gedacht, dass so viel Klarheit entsteht, wenn ich mich einmal auf mich selbst konzentriere.“
Genau das macht Coaching für Frauen in Führungspositionen so wertvoll: Es schafft einen geschützten Raum, in dem Rollen und Erwartungen für einen Moment zur Seite treten dürfen.
Dort entstehen neue Sichtweisen, Mut zu Veränderungen – und das Bewusstsein: Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Führung mit Leichtigkeit und Tiefe.
Aufhören zu funktionieren – anfangen zu führen
Frauen in Führung sind oft Meisterinnen im Durchhalten.
Doch Stärke zeigt sich nicht im Aushalten, sondern im bewussten Umgang mit sich selbst.
Selbstfürsorge ist kein Ego-Trip. Sie ist das Fundament, auf dem gesunde, kraftvolle und inspirierende Führung entsteht.
Und genau hier beginnt echte Veränderung: bei dir.
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